Wann komm die große Abkühlung?

Nach einem letzten glühenden Abend mit bis zu 38 Grad kommt in der Nacht aus Nordwesten deutlich kühlere Luft, am nächsten Tag reicht die Spanne nur noch von 21 bis 34 Grad, wobei es im Südosten weiterhin sommerlich heiß bleibt.

Der Sommer zeigt am Abend noch einmal seine ganze Kraft. Im Westen und in der Mitte bleibt es vielfach sonnig bis heiter, während im Norden die Wolken dichter werden und die Sonne zeitweise abschirmen. Im äußersten Nordwesten sind örtlich erste Schauer möglich, auch im Südwesten können einzelne Wolkenfelder mit kurzen Schauern durchziehen. Die Temperaturen reichen von 24 Grad an der nordwestdeutschen Küste bis 38 Grad im Westen, während die Mitte und der Süden meist 35 bis 37 Grad erreichen. Auch im Osten bleibt es mit 31 bis 37 Grad sehr warm. Zum Ende des Abends wird der Wetterwechsel im Nordwesten spürbarer, denn die kühlere Luft beginnt sich hereinzuschieben. In den übrigen Regionen hält sich die aufgeheizte Luft noch lange. Wer draußen unterwegs ist, sollte die letzten heißen Stunden ruhig angehen, ausreichend trinken und körperliche Überlastung vermeiden.

 

Mit der Nacht kippt die Wetterlage. Aus dem Nordwesten dringt deutlich kühlere Luft nach Deutschland vor, und die bisherige Hitze verliert Schritt für Schritt ihre Kraft. Im Norden und Nordwesten sinken die Temperaturen auf 13 bis 17 Grad, während die Mitte meist bei 16 bis 19 Grad liegt. Im Westen und Südwesten bleibt es mit 19 bis 22 Grad zunächst noch milder, im Südosten werden etwa 19 Grad erreicht. Der Himmel bleibt überwiegend wolkig, zwischendurch kann der Mond durch die Wolken scheinen. Die Abkühlung wird vor allem dort spürbar, wo die Räume während des heißen Tages gut abgeschirmt wurden. Gegen Morgen lohnt sich vielerorts wieder gründliches Lüften, während tagsüber Fenster geschlossen und Räume verdunkelt werden sollten. Für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen bringt die kühlere Luft eine wichtige Entlastung.

 

Am Sonntag beginnt der Tag mit deutlich frischeren Luftmassen und wechselnder Bewölkung. Im Norden und Westen überwiegen Wolken, dazwischen zeigen sich freundliche helle Abschnitte. In der Mitte und im Osten kommt die Sonne immer wieder durch, während südlich der Mittelgebirge heitere Phasen mit lockeren Wolken wechseln. Die Höchsttemperaturen reichen von 21 Grad im Nordwesten über 28 bis 33 Grad in der Mitte und im Westen bis 34 Grad im Südosten. Damit ist die große Hitze gebrochen, doch im Südosten und in Teilen des Südens bleibt es weiterhin sehr warm. Im Vergleich zum Vorabend fühlt sich die Luft besonders im Norden und Westen deutlich leichter und weniger drückend an. Verbreiteter Regen zeichnet sich nicht ab, einzelne dichtere Wolkenfelder können den Sonnenschein aber zeitweise ausbremsen. Für empfindliche Menschen sinkt die Belastung, dennoch sind Schatten, regelmäßiges Trinken und ein zurückhaltendes Tempo weiterhin sinnvoll. Schwere körperliche Arbeiten und Sport sollten möglichst in die kühleren Tagesabschnitte verlegt werden.

 

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