Deutschland-Wetter, 23.06.2026
Zum Start in den Juli bringt eine Kaltfront zwar die lang ersehnte Abkühlung und etwas Regen - doch das Durchschnaufen ist nur von kurzer Dauer!
Mit dem Übergang in den Juli bringt eine heranziehende Kaltfront nach der Hitzewelle zwar die ersehnte Abkühlung, doch das Durchschnaufen könnte nur von kurzer Dauer sein: Obwohl flächendeckend etwas Regen fällt, sind die prognostizierten Mengen ein Tropfen auf den heißen Stein: Ein erwartetes Flächenmittel von gerade einmal 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter ist viel zu gering, um die ausgetrockneten Flussbette nachhaltig zu füllen oder die Strömung wieder nennenswert anzukurbeln.
Dass sich meteorologische Muster im Sommer gerne wiederholen, zeigt sich auch jetzt wieder: Am Ende der aktuellen Modelllaufzeiten deutet sich in den Wettermodellen bereits die Neubildung des nächsten massiven Hitzedoms an.
Ein solches Hochdrucksystem wirkt wie ein blockierender Deckel, der die heiße Luft gefangen hält und kühlere Atlantikfronten konsequent ablenkt.
Aufgrund dieser anhaltenden Blockadelage müssen wir uns für den weiteren Verlauf des Sommers auf extrem niedrige Wasserstände und die damit verbundenen schwerwiegenden Konsequenzen für die europäische Flusslandschaft und Binnenschifffahrt einstellen.
Die prognostizierten Lufttemperaturen für den 07.07. (12:00 Uhr) sowie die Temperaturabweichung am 01.07. nach AIFS:
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