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Wetter weltweit

Klima, 24.04.2017

Europa, Nord- Mittel- und Südamerika

Europa:
Nordeuropa: In Skandinavien nehmen die freundlichen Abschnitte im Laufe dieser Woche zu. Im Norden und in Finnland fällt bei 0 bis 5 Grad aber zunächst noch gelegentlich Schnee. Sonst nehmen bei 5 bis 10 Grad die Schauer allmählich ab.

Westeuropa: Über den Britischen-Inseln und Irland gibt es eine Mischung aus Sonne und Wolken. Die Temperaturen liegen meist zwischen 7 und 13 Grad. Zum Wochenenede wird es etwas wärmer.

Mitteleuropa: Aprilwetter mit Wolken und Sonne. Gebietsweise fällt Regen oder Schauer, in höheren Lagen kann es sogar schneien. Mit 8 bis 15 Grad ist es ziemlich kühl. Nachts besteht leichte Frostgefahr.

Osteuropa: Bei Tagestemperaturen von 5 bis 10 Grad dominieren die Wolken und häufig fällt Regen oder Schauer, im Bergland auch Schnee. Richtung Balkan wird es freundlicher und wärmer.

Südeuropa: Rund ums Mittelmeer strahlt verbreitet die Sonne bei Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad. In der Türkei kann es noch wärmer werden. Ab Wochenmitte muss im westlichen Mittelmeerbereich, sowie Italien mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Dann kühlt die Luft auf unter 15 Grad ab.

Kanaren: siehe Afrikawetter

 

Nordamerika:
In Norden herrscht verbreitet Dauerfrost bei Höchsttemperaturen von zum Teil unter -10 Grad. Dazu wechseln sich Sonne und Wolken miteinander ab. Gebietsweise schneit es auch. Richtung Süden und Westen wird es freundlicher und wärmer. Nur gebietsweise fällt bei 0 bis 13 Grad Regen oder Schneeregen. Bei Montreal im Südosten Kanadas steigen die Temperaturen im Laufe der Woche auf über 20 Grad an.

USA: An der Pazifikküste regnet es vor allem im nördlichen Bereich bei Temperaturen von 13 bis 17 Grad. Richtung Los Angeles wird es freundlicher und mit 24 bis 29 Grad immer wärmer.
An der Atlantikküste bei New York ist es zunächst unbeständig mit Regen. Im Laufe der Woche wird es freundlicher und wärmer. Weiter nach Süden und in Florida können die Temperaturen auf über 30 Grad klettern.
Im Landesinnern der Vereinigten Staaten zieht von West nach Osten Regen oder Schauer, örtlich auch Gewitter übers Land hinweg. Vor dem Regen wird es zwischen 20 und 30 Grad warm. Dahinter kühlt sich die Luft vor allem im Mittleren Westen auf unter 10 Grad ab. In den Bergen kann es dann auch zu Schneeschauern kommen.
Am Golf von Mexiko gibt es bei Temperaturen von 28 bis 38 Grad neben stechender Sonne auch gebietsweise Schauer und Gewitter.

Seit 1871 wird das Wetter in Chicago aufgezeichnet. In keinem Jahr bisher viel im Januar und Februar kein Schnee wie in diesem Jahr. Wieder ein trauriger Wärmerekord mehr auf der sich aufheizenden Erde.

 

 

Mittelamerika:

Sonnig und zum Teil sehr heiß mit Temperaturen zwischen 28 und 40 Grad ist es in den mittelamerikanischen Staaten, wie z.B. Mexiko und rund um die Karibik wie z.B. Kuba, die Dominikanische Republik und Puerto Rico. Im südlicheren Bereich wie Guatemala und Costa Rica drohen gewittrige Regengüsse.


Südamerika:

Auf dem südamerikanischen Kontinent gibt es keine so großen Temperaturkontraste wie z.B. in Nordamerika und Asien.

In der Nordhälfte des Kontinentes wie beispielsweise Venezuela, Brasilien, oder Peru ist es wechselnd wolkig mit häufigen und kräftigen Gewittergüssen und Temperaturen zwischen 27 und 34 Grad. Dabei herrscht vielfach eine hohe Luftfeuchtigkeit, wobei sich nach Regengüssen auch Nebelfelder ausbreiten können. An der Copacabana in Rio wird es zunächst sonnig und heiß, nach Wochenmitte können auch hier kräftige teils gewittrige Schauer mit anschließender Abkühlphase auftreten. Deutlich kühler und wechselhaft ist es hingegen im Hochland von Ecuador und Kolumbien, sowie über Gebirgszug der Anden.

In Chile und Argentinien nehmen die Temperaturen nach Süden hin ab. Im nördlichen Bereich ist es oft freundlich und trocken. Über den Süden ziehen immer wieder Regengebiete. Die Temperaturen steigen in Buenos Aires Santiago im Laufe der Woche auf  20 bis 27 Grad an. Im südlichsten Teil des Kontinentes werden meist nur 7 bis 15 Grad erreicht.


El Nino und La Nina sind bekannte Wetterphänomene, welche zwischen Südamerika und Indonesien stattfinden. In einer El Nino  Phase verursachen die Temperaturveränderungen im Pazifik starke Regenfälle von Indonesien bis zur südamerikanischen Westküste. Diese Regenfälle können Teile der ganzen Welt beeinflussen.

Zur Zeit soll El Nino wieder in Peru seine Folgen gezeigt haben, aber handelt es sich wirklich um einen El Nino Fall?

El Nino ist so gesehen die "warme Schwankung", da hier das abnormal warme Wasser im Ostpazifik und in der Äquatorialmitte zu aufsteigender Luft führt, die vor allem zu Regenfällen im Winter bis Frühling führen. Zur gleichen Zeit entstehen Regenfälle auch in Malaysia und nördlichen Teilen Australiens, Indonesien und dem Westpazifik.

La Nina hingegen ist die "kalte Schwankung" der Temperatur im Wasser, da hier das abnormal kalte Wasser in der Äquatorialmitte Regenfälle dieser Region unterdrückt, besonders in der nördlichen Hemisphäre im Winter und Frühling. Gleichzeitig kommt es aber auch hier zu Regenfällen in Indonesien, Malaysia und Nord-Australien.

In Peru würde also ein EL Nino Fall zutreffen, jedoch sind die aktuellen Prognosen für das La Nina Phänomen laut amerikanischen Studien zur Zeit aktiver. Es könnte also auch durchaus eine Reaktion beider Phänomene gleichzeitig sein.

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