Modelle noch uneins

Zweite Januarhälfte: Mild, kalt oder irgendetwas dazwischen?

Ob das überwiegend winterliche Wetter in der zweiten Januarhälfte anhält oder sich doch noch eine westliche Strömung mit milderer Luft etablieren kann, ist derzeit offen. Die führenden Wettermodelle zeigen bislang keinen eindeutigen Trend.

Das europäische Wettermodell ECMWF berechnet nach einer Kaltphase in der kommenden Woche – mit teils strengem Nacht- und Dauerfrost, insbesondere in den östlichen und mittleren Landesteilen – im Laufe der letzten Januarwoche eine deutliche Milderung.

Lufttemperaturen 23.01.2026 (06:00 Uhr) nach ECMWF
© www.donnerwetter.de

 

Lufttemperaturen 28.01.2026 (12:00 Uhr) nach ECMWF
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Das US-amerikanische GFS-Modell hingegen geht bis Ende Januar verbreitet von Frosttemperaturen aus. Zudem lässt es die kalten Luftmassen weiter nach Westen vordringen, prognostiziert für die zweite Monatshälfte insgesamt jedoch etwas höhere Temperaturen als das europäische Modell mit meist leichtem bis mäßigem Frost.

Lufttemperaturen 23.01.2026 (06:00 Uhr) nach GFS
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Lufttemperaturen 28.01.2026 nach GFS
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Auch bei den zu erwartenden Niederschlagsmengen herrscht derzeit noch große Uneinigkeit.

Während das europäische Wettermodell nennenswerte Schneemengen im Wesentlichen auf die Mittelgebirge und die Alpen beschränkt, prognostiziert das US-Modell GFS bis zum Monatsende eine verbreitete, teils flächendeckende Schneelage (siehe Vergleichskarten für den 29.01.2026).

Welches Modell letztlich die Entwicklung am treffendsten abbildet, bleibt abzuwarten – die Wetterlage bleibt spannend.

 

Schneehöhe 29.01.2026 nach ECMWF
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Schneehöhe 29.01.2026 nach GFS
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