Agrartipp 02.10.2002

Agrartipp, 02.10.2002

Bodendecker sehen im Garten nicht nur dekorativ aus - sie erfüllen auch einen guten Zweck. Die niedrig wachsenden Stauden weiten sich aus und bilden im Laufe der Zeit einen geschlossenen Teppich. Dieser wirkt wie eine Mulchdecke im Gemüsebeet. Die Bodendecker halten die Erde feucht und unterdrücken das Unkraut. Für naturnahe Pflanzungen sind sie daher unentbehrlich. Blumenzwiebeln können dort ungestört verwildern.

Als Bodendecker eignen sich nicht nur Stauden. Auch viele Gräser, Farne, niedrige Gehölze und flachwachsende Rosen sorgen für Vielfalt.

Für sonnige Plätze und lichten Schatten eignen sich vor allem Johanniskraut, Gänsekresse, Heidekraut, Heiligenkraut, Polsterphlox, Schleifenblumen, Sonnenröschen, Thymian und Silberwurz.

Folgende Bodendecker lieben nur schattige Plätze: Buschwindröschen, Beinwell, Günsel, Immergrün, Leberblümchen, Maiglöckchen, Veilchen und Waldmeister.
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